„Eine herzige Giraffe“

 

 

Die kleine Giraffe Gypsie hat sich im Sandsturm verlaufen und ist nun ganz auf sich allein gestellt.

 

Da beschließt sie, sich eine Arbeit zu suchen und wird Briefträger.

 

So lernt sie die ganze Tierwelt Afrikas kennen, und alle mögen sie. Auf diesem Wege findet sie schließlich ins Giraffendorf ...

 

In der Zwischenzeit sucht aber auch ihre Mama nach ihr, und bald schon sind sie wieder ein Herz und eine Seele.

 

Eine Geschichte mit einem schönen Ende.

 

(Für Kinder bis 6 Jahre).

 

herzige Giraffe

Mit fünfzehn wunderschönen Bildern von Ulla Gotzen,
auf kräftigem Papier.

herzige Giraffe
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Diese schönen Bilder sind im Buch enthalten

 

 

Und hier ist eine Leseprobe

 

Eines Tages gab es in der afrikanischen Savanne einen großen Sturm, der unheimlich viel Sand und Staub aufwirbelte.

Der flog so hoch, dass kein Erdschwein und kein Elefant mehr etwas sehen konnte.

Und gerade in diesem furchtbaren Unwetter kam ich auf die Welt.

Von mir erzählt diese Geschichte. Hallo!

Kennst du mich eigentlich? Wer bin ich? Richtig, ich bin ein Giraffenmädchen.

Und ich habe ein kleines Herz am Hals. Siehst du es? Und wer bist du?

Du bist wahrscheinlich ein Menschenkind, oder?

Mein Hals ist länger als deiner, aber dafür wirst du mal besser Rad fahren können als ich.

 

Der Sturm in dem ich geboren wurde dauerte drei lange Tage.

Als er sich endlich zu Boden gelegt hatte und von seinem Wüten ausruhte,

konnten wir Tiere in Afrika wieder ganz weit gucken.

Aber so oft ich meinen Kopf auch drehte, ich konnte meine Eltern nicht mehr sehen.

Also stand ich auf und ging los. Zum Glück können wir Tiere ja gleich

nach unserer Geburt laufen.

 

Ich freute mich, dass ich unterwegs eine Waldinsel fand, auf der saftige Bäume

und Sträucher wuchsen. Hungrig verspeiste ich das frische Grün und knabberte

am Ende sogar die Baumrinde an.

Magst du auch Baumrinde? Die ist lecker.

Es war eine Oase mit einem Wasserloch. Ich trank ganz durstig daraus.

Endlich wieder Wasser! Das heißt, zuerst musste ich die Angst vor

meinem eigenen Spiegelbild überwinden.

Hast du dich schon mal im Spiegel gesehen?

Na siehst du, da kannst du dir ja denken, wie ich mich fühlte.

 

In der Oase ging es mir gut, deshalb blieb ich dort eine ganze Zeitlang.

Nach einigen Wochen wurde es mir aber langweilig. Also stopfte ich mich mit Blättern voll,

trank dazu etwa fünf Liter Wasser und marschierte los, immer der Nase nach.

Und da diese ziemlich weit vor und über dem Rest meines Körpers war,

hatte ich ein gutes Stück zu laufen.

Bald fand ich ein Dorf und fragte am Postamt nach, ob man irgendeine Arbeit für mich habe.

 

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